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Kollaps, Umbruch, Verfall. Endzeitstimm(ung)en im Kontext einer Medientheorie der Kulturwissenschaften

Dissertationsvorhaben von Martin Zolles

Im Mittelpunkt der medienwissenschaftlichen Arbeit stehen apokalyptisch indizierte Diskurse, die auf wandelbare Medialitäten referenzieren oder auf ebensolchen basieren. Wichtig ist hierbei auf der einene Seite die historische Perspektive, wobei jedoch nicht vordergründig lineare Entwicklungen nachgezeichnet werden sollen, sondern vielmehr der Status Quo zu bestimmten Zeitpunkten in der Menschheitsgeschichte thematisiert wird.

Ausgehend von Zäsuren (kulturhistorischen Einschnitten), welche die Organisation, das Selbstverständnis und insbesondere auch die Zeichenproduktion einer Gesellschaft in Frage stellten und veränderten, sollen, eine Medientheorie der Kulturwissenschaften reflektierend, apokalyptische Interpretationsmuster transparent gemacht und in Verhältnis zu den je vorherrschenden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen (politisch, sozial, …) gesetzt werden.

- Ordnung der Graphosphäre (nach Erfindung des Drucks)

- Ordnung der Videosphäre (nach Erfindung audiovisueller Medien)

- Ordnung der Numerosphäre (der digitalen Medien)

Betreut wird die Dissertation von Univ.-Prof. Dr. Frank Hartmann.

Hier geht es zum Blog von Martin Zolles.

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